»Fuldaer Solarwinde« auch in Frankfurt erfolgreich

12.06.17 — FULDA Die Solar AG der Fer­di­nand-Braun-Schule qual­i­fiziert sich erneut auch in Frank­furt mit einem ersten und einem zweit­en Platz für den Bun­deswet­tbe­werb »solar­mo­bil« in Bre­men

Zum drit­ten Male nah­men die Teams der Solar AG der Fer­di­nand-Braun-Schule am Frank­furter Solar-Ren­nen »Sonne bewegt!« auf dem Römer­berg teil. Sieben Fahrzeuge und zehn Schüler, unter der Leitung der Solar AG der Fer­di­nand-Braun-Schule brauchte es, um in drei ver­schiede­nen Klassen zwei erste Plätze, einen zweit­en Platz, einen drit­ten Platz und den Lehrer Wet­tbe­werb der schnell­sten Boote in Frank­furt zu gewin­nen.

Auch wenn hier solar­be­triebene Model­lau­tos um die Wette fuhren, han­delt es sich um einen Bil­dungswet­tbe­werb: Jugendliche ler­nen spielerisch, Ken­nt­nisse aus der Natur­wis­senschaft in der Prax­is anzuwen­den.

In jedem Wet­tbe­werb gibt es unter­schiedliche Regeln, nach denen die Solar­mo­bile kon­stru­iert sein müssen. Die etwa zwei Fäuste großen Autos müssen dann ver­schiedene Wet­tbe­werbe beste­hen. Die Fahrzeuge müssen dieses Jahr eine »Acht« als Strecke mehrfach befahren. Bew­ertet wird aber nicht allein das Tem­po, mit dem die Solarflitzer unter­wegs sind, son­dern auch die Kon­struk­tion der Fahrzeuge.

Für alle Wet­tbe­wer­ber wer­den zwar ein­heitliche Motoren und Solarzellen ver­langt, doch dem Kön­nen der einzel­nen Teams ist es über­lassen daraus schnelle Fahrzeuge zu kon­stru­ieren. Das motiviert auch Schüler, zu deren Lieblings­fäch­ern die Natur­wis­senschaften nicht unbe­d­ingt zählen.

Pro­jek­tleit­er und Lehrer Thorsten Feik schätzt neben aller tech­nis­chen Erfahrung, dass durch die gemein­same Pla­nung und Durch­führung auch die Sozialkom­pe­ten­zen der Schüler gestärkt wer­den. Anwen­dungs­be­zo­gen an die Natur­wis­senschaften her­anzuge­hen, ist das Ziel der Ver­anstal­tung. Denn neben der Solaren­ergie wird auch Antrieb­stech­nik prax­is­nah ver­mit­telt. Zugle­ich führt der Wet­tbe­werb Jugendliche an zen­trale The­men ein­er nach­halti­gen Entwick­lung wie Energie und Mobil­ität her­an.

In der neuen Wer­tungsklasse, erre­icht­en die Schüler Leon Diegel­mann, Pas­cal Schu­ber und Mgrdich Mal­ki, alle­samt Schüler der Fachober­schule der Fer­di­nand-Braun-Schule, Fachrich­tung Elek­trotech­nik, mit Ihrem Fahrzeug FBS 1 den ersten Platz. Paul Claus­nitzer, Mark Steube und Samuel Feik, Schüler des Mar­i­anums, erre­icht­en den zweit­en Platz mit ihrem Fahrzeug »Die Mar­i­an­is­ten«. In der Wer­tungsklasse der unter 14 Jähri­gen erre­icht­en die Schü­lerin Lea Zwing­mann und Anne Feik vom Mar­i­anum mit ihrem Fahrzeug »future car« den drit­ten Platz unter fast 230 Startern in dieser Wer­tungsklasse. Den­nis Kallet­ta von der Wig­bertschule und Janik Schäfer von der Frei­herr-vom-Stein-Schule schieden nach einem Reifen­prob­lem lei­der aus.

Den Erfolg krönte noch im Lehrerwet­tbe­werb der Leit­er der Solar AG, Thorsten Feik, der mit seinem Boot »appeljuice«, einem selb­st kon­stru­ierten Boot aus Tetra Packs den Lehrerwet­tbe­werb gewin­nen kon­nte. Die hohen Kosten der Fahrzeuge kon­nten durch Spenden der Ewald-Vollmer-Stiftung, des Fördervere­ins der Fer­di­nand-Braun-Schule, durch Eltern­spenden der Fer­di­nand-Braun-Schule, sowie Spenden der Fir­ma EDAG, der Fir­ma ZUFALL und Spenden des Fördervere­ines des Mar­i­anum finanziert wer­den.

Dank an dieser Stelle an Thorsten Far­nung und Gre­gor Bozet, Lehrer der Fer­di­nand-Braun-Schule und allen Eltern die wieder bei der Umset­zung der Auf­gaben­stel­lun­gen mit einge­bun­den waren.