Studierende der Fachschule für Technik stellten ihre Abschlussprojekte vor

In der Ferdinand-Braun-Schule Fulda fanden sich an drei Vormittagen technisch interessierte Gäste aus Industrie und Handwerk ein, um sich die Projektpäsentationen der angehenden staatlich geprüften Technikerinnen und Techniker anzusehen. Die vorgestellten 29 Projekte beschäftigten sich mit konkreten Aufgabenstellungen regionaler Unternehmen der Elektrotechnik, des Maschinenbaus, der Karosserie- und Fahrzeugtechnik.

Die technischen Aufgabenstellungen wurden jeweils im Team von zwei bis vier Studierenden der Fachschule für Technik in acht Monaten bearbeitet. Betreut wurden die Studierenden während ihrer Abschlussarbeit von Ingenieuren der Unternehmen und der Ferdinand-Braun-Schule. Die technischen Lösungen der Projektaufgaben konnten jeweils nach den 15-minütigen Kurzvorträgen im Medienzentrum der Schule begutachtet werden. Projektergebnisse, die in transportablen Baugruppen umgesetzt wurden, waren zu Demonstrationszwecken im Medienzentrum aufgebaut. Projektergebnisse, die in den Unternehmen bereits umgesetzt sind oder noch umgesetzt werden, wurden anhand von Video- oder Animations-Clips präsentiert.

In Zusammenarbeit mit der Firma JUMO GmbH & Co. KG entwickelten die Studierenden Lukas Ebert, Michael Kümmel und Stefan Lenhard zwei Varianten zur automatisierten Umsteckung von Drucksensoren, die von einer Anlieferungspalette auf ein firmeneigenes Transportsystem mit Hilfe eines sechsachsigen Roboterarms umgesteckt und ausgerichtet werden. Die Studierenden konstruierten hierzu zwei unterschiedliche Greifersysteme, die an den Roboterarm angedockt werden. Für beide Greifersysteme programmierten sie anschließend eigene Robotersteuerungen, die über ein Kamerasystem kontrolliert werden. Die Besucher konnten in einer Vorführung im Medienzentrum dem Roboter beim Umstecken der Drucksensoren zuschauen.

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