Verabschiedung der BVJ Klassen an der Ferdinand-Braun-Schule

Ich wer­de die guten Zei­ten nie ver­ges­sen!

Im schi­cken Busi­ness­look steht die jun­ge Absol­ven­tin der BVJ 2 Klas­se vor dem Red­ner­pult. Selbst­be­wusst dankt Rama allen, die sie in dem letz­ten Jahr beglei­tet haben: „Als ich im August begann, die Schu­le zu besu­chen, wuss­te ich nicht, dass ich neue groß­ar­ti­ge Leu­te ken­nen­ler­nen wür­de. Ich hät­te nie gedacht, eine so star­ke Frau zu wer­den, wie ich es heu­te bin.“

Applaus und Zuspruch des Publi­kums sind groß, mit der Schü­ler­schaft freu­en sich die zahl­rei­chen Eltern, Freun­de, Betreu­er sowie die vie­len Lehr­kräf­te über die berüh­ren­den Abschieds­wor­te der Abgän­ger. 

Unter der Feder­füh­rung von Klas­sen­leh­re­rin Anna Katha­ri­na Schell haben Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine Col­la­ge von Abschieds­wor­ten zusam­men­ge­stellt. Sen­si­bel, meist sehr emo­tio­nal, spre­chen die jun­gen Frau­en und Män­ner von der Hoff­nung, die ihnen der Schul­be­such nach Migra­ti­ons- und Flucht­er­fah­rung  gege­ben hat: „Jeder Mensch hat Hoff­nung in sei­nem Leben. Ein Leben ohne Hoff­nung geht nicht. Man muss Hoff­nung haben für sein Ziel. Aber man muss etwas dafür geben, dass man es schaf­fen kann“, so Ali­dad. Und Wedad fügt an: „Wer kei­ne Hoff­nung hat, hat kei­ne Zukunft.“

Um für die Zukunft gerüs­tet zu sein, haben alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler den Haupt­schul­ab­schluss ange­strebt, eini­ge schaff­ten sogar den qua­li­fi­zier­ten Abschluss. Inten­siv dar­auf vor­be­rei­tet wur­den sie hier­für von den drei Klas­sen­lehr­kräf­ten Anna Katha­ri­na Schell, Moni­ka Schwein­ber­ger und Ulrich Gold­bach. Ihnen gegen­über spra­chen die Absol­ven­ten in ihren Gedan­ken­split­tern viel Dank­bar­keit aus. 

Auch die stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­te­rin Frau Vog­ler gra­tu­lier­te allen Abgän­gern ganz herz­lich und bedank­te sich bei den Klas­sen­lehr­kräf­ten für die geleis­te­te Arbeit.

Umrahmt wur­de die fei­er­li­che Ver­ab­schie­dung mit Gesang von Anna Katha­ri­na Schell, beglei­tet durch Anna Dro­bin­ski am Kla­vier. Die Musik setz­te jedoch nicht nur musi­ka­li­sche, son­dern auch inhalt­li­che Schwer­punk­te. So war „Heu­te hier, mor­gen dort“ zunächst der klin­gen­de Beginn der Fei­er, anschlie­ßend spie­gel­te sich die­ses Mot­to in der Eröff­nungs­re­de von Frau Schell. Sehn­sucht nach Frei­heit, Sehn­sucht nach Natur spiel­ten eine wei­te­re Rol­le, wie­der zu fin­den in den Musik­stü­cken „die Gedan­ken sind frei“ und „La Mer“.

Kaum neig­te sich die Ver­an­stal­tung dem Ende zu, wur­de allen bewusst, dass der erreich­te Abschluss nun auch Abschied bedeu­tet. Melan­cho­lisch beschreibt dies Fateh: „In der Schu­le wur­den wir immer bes­ser, wir haben gelacht und geweint. Jetzt ist der Abschied da. Der Moment, den wir alle nicht mögen, weil wir uns tren­nen müs­sen. Aber egal, wo wir hin­ge­hen, ihr bleibt immer in unse­ren Her­zen und in unse­ren Gedan­ken!

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