Berufsfachschule

Die zweijährige Berufsfachschule bezieht sich auf die Berufsfelder Elektro-, Holz- und Metalltechnik.

Den berufsbezogenen Fächern liegen die Lerninhalte und Lernziele des ersten Ausbildungsjahres zugrunde und sind auf die Anwendung der in der betrieblichen Praxis anzutreffenden Techniken ausgerichtet. Diese Techniken werden sowohl im fachpraktischen Unterricht  als auch im Theorieunterricht vermittelt.

Für die beruflichen Anwendungsbereiche werden die Grundkenntnisse gelegt, um den Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt zu gewährleisten. Selbständiges und handlungsorientiertes Lernen ermöglicht die künftige Qualifikation in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Das Angebot in den allgemein bildenden Fächern, wie z.B. Deutsch, Englisch und Mathematik runden das Gesamtbild dieser Schulform ab und führt zum Erwerb des mittleren Abschlusses.

Schüler/innen erhalten durch ausgewählte Arbeiten die Möglichkeit die Berufsfelder praxisnah kennen zu lernen, um so auch die Sicherheit bei der Berufswahl zu erhöhen.

Auf der Grundlage der Richtlinien für Betriebspraktika an beruflichen Vollzeitschulformen wird im Rahmen des berufsbildenden Unterrichts in der Regel ein Betriebspraktikum von 160 Stunden durchgeführt.

Aufgenommen werden Schülerinnen oder Schüler, die einen qualifizierenden Hauptschulabschluss oder einen „befriedigenden“ Hauptschulabschluss nach-weisen. Die Anmeldung erfolgt bis spätestens 31. März. Eine vorläufige Auswahlentscheidung wird der Bewerberin oder dem Bewerber bis zum 15. Mai schriftlich mitgeteilt.

Eine schriftliche Abschlussprüfung wird in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und dem berufsbezogenen Lernbereich durchgeführt. Im Rahmen der Projektprüfung wird die „fachpraktische“ Qualifikation der Schülerinnen und Schüler festgestellt.

Die Absolventen der zweijährigen Berufsfachschule erhalten einen dem mittleren Abschluss gleichwertigen Abschluss. Die mit dem Abschluss verbundene berufliche Qualifikation ermöglicht bzw. erleichtert den Einstieg in die Berufsausbildung und führt in der Regel zu erfolgreichen Kammerprüfungen.