Ferdinand-Braun-Schule verabschiedet über 275 Absolventinnen und Absolventen der Berufsschule
Schulleiterin Ulrike Vogler begrüßte zu Verabschiedungsfeier alle Absolventinnen und Absolventen der Berufsschule, die Familienangehörigen und Partner, die beteiligten Ausbilderinnen und Ausbilder, Vertreter der Firmen, Herrn Dr. Christian Gebhardt (Präsident der Industrie- und Handelskammer Fulda), Frau Katharina Henkel (Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda), Kreishandwerksmeister Thorsten Krämer sowie die zahlreichen Partner der Ferdinand-Braun-Schule und die Lehrkräfte. Einen besonderen Gruß richtete sie an Herrn Markus Meysner, ehem. Landtagsabgeordneter, ehem. Bürgermeister der Stadt Tann/Rhön und Absolvent des Beruflichen Gymnasiums an der FBS im Jahr 1985 und bedankte sich schon vorab für die anschließende Festrede.
An den Beginn ihrer Ausführungen stellte Frau Vogler, dass der Erfolg einer dualen Ausbildung nur durch das gute Zusammenspiel aller Beteiligten möglich ist. Sie gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Berufsabschluss und beschrieb ihren Ausbildungsweg als individuelle „Treppe des Erfolgs“, die sie mit Ausdauer, Unterstützung und Durchhaltevermögen gemeistert haben. Zugleich machte sie deutlich, dass der Berufsabschluss kein Endpunkt, sondern ein wichtiges Zwischenziel und die Eintrittskarte für die berufliche Zukunft sei. Vogler ermutigte die jungen Fachkräfte, sich kontinuierlich weiterzubilden, ihre Fähigkeiten auszubauen und Verantwortung für Wirtschaft und Gesellschaft zu übernehmen. Dabei sollten sie Veränderungen offen begegnen, ihre Entscheidungen mit Weitblick treffen und sich an ihren persönlichen Werten orientieren. Abschließend wünschte sie den Absolventinnen und Absolventen alles Gute, Gottes Segen und bot ihnen auch für ihren weiteren Lebensweg die Unterstützung der Ferdinand-Braun-Schule an.
Herr Dr. Christian Gebhardt gratulierte in seinem Grußwort den Absolventinnen und Absolventen zu ihrem erfolgreichen Berufsabschluss und betonte ihre große Bedeutung als zukünftige Fachkräfte für die regionale Wirtschaft. Er würdigte die Leistungen der Auszubildenden sowie die Unterstützung durch Lehrkräfte, Ausbildungsbetriebe und Familien, die gemeinsam zu diesem Erfolg beigetragen haben. Zugleich ermutigte er die Absolventinnen und Absolventen neugierig zu bleiben, sich kontinuierlich weiterzubilden und neue berufliche Chancen mutig zu nutzen. Abschließend hob er die guten Perspektiven in der Region hervor und wünschte allen für ihren weiteren Lebensweg beruflichen Erfolg, Freude und alles Gute.
Auch das Grußwort von Frau Katharina Henkel begann mit der Gratulation an die Absolventinnen und Absolventen zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Frau Henkel betonte, dass sie mit ihrem erworbenen Wissen und ihren Fähigkeiten nun ein starkes Fundament für ihre Zukunft geschaffen haben. Sie ermutigte die Fachkräfte, ihre Chancen mutig zu nutzen und die Zukunft mit ihren Ideen, ihrem Engagement und ihrem Können aktiv mitzugestalten. Zugleich dankte Henkel den Familien, Partnerinnen und Partnern sowie den Lehrkräften für ihre wichtige Unterstützung auf dem Weg zum Abschluss. Abschließend wünschte sie den Absolventinnen und Absolventen für ihren beruflichen und privaten Lebensweg viel Erfolg, Gesundheit, Glück und alles Gute.
Herrn Markus Meysner war zu Beginn seiner Festrede wichtig zu betonen, dass das erworbene Wissen, die Fähigkeiten und die Erfahrungen ein wertvolles Fundament für den weiteren Lebensweg der Absolventinnen und Absolventen seien. Anhand persönlicher Beispiele machte er auf sehr kurzweilige Art deutlich, dass nicht Noten allein über den späteren Erfolg entscheiden, sondern vor allem Fleiß, Ausdauer, Zielstrebigkeit, Lernbereitschaft und der Mut, Chancen zu ergreifen. Meysner ermutigte dazu, lebenslang zu lernen, sich nicht mit anderen zu vergleichen, freundlich und verantwortungsbewusst zu handeln sowie Fehler als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung zu begreifen. Besonders hob er hervor, dass Unternehmen Menschen mit Charakter, Zuverlässigkeit und Teamgeist suchen und nicht nur gute Zeugnisse. Mit dem Beispiel von Thomas Edison unterstrich er, dass Potenzial und Erfolg oft erst durch Beharrlichkeit und Engagement sichtbar werden. Abschließend wünschte er den Absolventinnen und Absolventen Mut, Gesundheit, Glück und viele Menschen, die sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten und unterstützen.
Abteilungsleiter Tobias Heitz konnte anschließend die 57 (!) Berufsschulabsolventinnen und Berufsschulabsolventen ehren und beglückwünschen, die einen Notendurchschnitt von 1,4 und besser erreicht haben. Die entsprechenden Urkunden wurden durch Fr. Vogler und Hr. Meysner überreicht. Zuvor ging Hr. Heitz darauf ein, dass Digitalisierung und Künstliche Intelligenz große Chancen bieten, gleichzeitig, aber lebenslanges Lernen, Medienkompetenz und kritisches Denken unverzichtbar machen. Anhand des Bildes des „inneren Schweinehundes“ zeigte er auf, wie Bequemlichkeit und Veränderungsängste persönliche und berufliche Weiterentwicklung behindern können. Er ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, Veränderungen aktiv anzunehmen, Fortbildungsangebote zu nutzen und neue berufliche Herausforderungen mutig anzugehen. Mit seiner eigenen beruflichen Entwicklung vom Auszubildenden zum Lehrer machte er deutlich, welche Möglichkeiten sich durch Offenheit und kontinuierliches Lernen eröffnen können.
Die Abschiedsworte für die Absolventinnen und Absolventen der Berufsschule sprachen Frau Hannah Büchel und Frau Lola Mercedes Härer (Junggesellinnen als Fahrzeuglackiererinnen). Sie resümierten die vergangenen Jahre aus Sicht der Auszubildenden, oft mit einem Augenzwinkern versehen, bevor die Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse aus den Händen der Klassenlehrkräfte erhalten haben.
Den musikalischen Akzent setzte die Lehrerband der Ferdinand-Braun-Schule, durch die die Feier noch einmal einen besonderen Charakter erhielt.












































