Berufsschulabsolventinnen und ‑absolventen sind das wertvolle Gold in der Schatzkarte des Arbeitsmarktes

Nach der Begrü­ßung alle Anwe­sen­den, ent­warf Schul­lei­te­rin Ulri­ke Vog­ler das Bild einer Schatz­su­che. Die Abschlüs­se sym­bo­li­sie­ren die Suche nach dem Gold­schatz, die Absol­ven­ten sind das Gold und der Weg in den Arbeits­markt ist die Schatz­kar­te, die es zu lesen und zu inter­pre­tie­ren gilt.

Abschlüs­se und Kom­pe­ten­zen gewin­nen an Wert und sind kri­sen­fest ana­log der Wert­be­stän­dig­keit von Gold.

Jede Absol­ven­tin und jeder Absol­vent ist indi­vi­du­ell und durch das Enga­ge­ment sowie die bestan­de­ne Prü­fung zu einem wert­vol­len Bei­trag für die Gesell­schaft gewor­den, führ­te Ober­stu­di­en­di­rek­to­rin Ulri­ke Vog­ler wei­ter aus. In Ihren Dank bezog sie die Aus­bil­de­rin­nen und Aus­bil­dern, Leh­re­rin­nen und Leh­rern sowie Part­nern aus IHK, Kreis­hand­wer­ker­schaft und Innun­gen mit ein. Des Wei­te­ren betont sie die Bereit­schaft der Fer­di­nand-Braun-Schu­le wei­ter für die Wert­stei­ge­rung der Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten zu sor­gen und wünsch­te Ihnen auf Ihrem wei­te­ren Lebens­weg alles Gute und Got­tes Segen.

Dr. Chris­ti­an Geb­hardt, Prä­si­dent der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer, wür­dig­te den Ort der Berufs­schu­le als zwei­tes zuhau­se, an dem der Abschluss durch Ein­satz, Durch­hal­te­ver­mö­gen und Mut erreicht wur­de. Er betont, dass ein beruf­li­cher Abschluss nicht selbst­ver­ständ­lich sei und neue Chan­cen in einer sich rasch ver­än­dern­den Arbeits­welt bie­te. Die heu­ti­ge Gene­ra­ti­on brin­ge Fle­xi­bi­li­tät, digi­ta­le Kom­pe­tenz, Team­geist und Lern­be­reit­schaft mit, um glo­ba­le Her­aus­for­de­run­gen zu bewältigen.

Geb­hardt beton­te, dass nach der Aus­bil­dung viel­fäl­ti­ge Wege offen­ste­hen (Betrie­be, Wei­ter­qua­li­fi­zie­rung, Meis­ter, Tech­ni­ker, Stu­di­um oder Grün­dung) und das für all dies Wege Unter­stüt­zung von Sei­ten der IHK ange­bo­ten wird. Abschlie­ßend ermu­tigt er die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten, Türen zu öff­nen, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, und wünscht ihnen Erfolg, Freu­de und Ver­trau­en in ihre eige­nen Fähigkeiten.

Lukas Hen­ke, stell­ver­tre­ten­der Geschäfts­füh­rer der Kreis­hand­wer­ker­schaft, gra­tu­lier­te den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten und ver­weist dar­auf, dass Fach­kräf­te im Hand­werk und in der Indus­trie stark gefragt sind und dass die Gesell­schaft von ihrer Ver­läss­lich­keit pro­fi­tiert. Auch Hen­ke weist auf die viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten nach dem Abschluss der Aus­bil­dung hin. Mit der Auf­for­de­rung neu­gie­rig, enga­giert und dem Beruf treu zu blei­ben, wünscht er Erfolg, Mut und Ver­läss­lich­keit für das zukünf­ti­ge Berufsleben.

Die Key­note der Ver­ab­schie­dungs­fei­er hält Hen­drik Wie­gand, Geschäfts­füh­rer der Josef Wie­gand GmbH & Co. KG, aus Ras­dorf. Wie­gand sieht mit der Aus­bil­dung und dem Abschluss einen wich­ti­gen Schritt in den Berufs­all­tag. Er hebt die Bedeu­tung des dua­len Aus­bil­dungs­sys­tems, die Ver­ant­wor­tung von Aus­bil­dungs­be­trie­ben, Lehr­kräf­ten und Fami­li­en her­vor. Hen­drik Wie­gand ermu­tigt die Absol­ven­ten sich im Berufs­le­ben zu bewäh­ren, zuver­läs­sig zu han­deln, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und als Vor­bil­der zu fun­gie­ren. Er betont, dass hoch­wer­ti­ge, „Made in Germany“-Erzeugnisse und Mit­den­ken, Qua­li­tät und Wett­be­werbs­fä­hig­keit, beson­ders im glo­ba­len Markt, sichern.

Abtei­lungs­lei­ter Micha­el Fran­ke fei­ert den Abschluss als Schritt in eine kom­ple­xe, her­aus­for­dern­de Welt. Er ermu­tigt die Absol­ven­ten, Kom­ple­xi­tät als Chan­ce zu sehen, eige­ne Mei­nun­gen zu ent­wi­ckeln, Zusam­men­hän­ge zu ver­ste­hen und mutig Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen. Dar­über hin­aus betont er, dass tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen und Glo­ba­li­sie­rung zwar neue Anfor­de­run­gen brin­gen, doch Wer­te wie Enga­ge­ment, Zuver­läs­sig­keit, Fair­ness und Sozi­al­kom­pe­tenz unver­än­dert wich­tig bleiben.

Die Abschieds­wor­te für die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten der Berufs­schu­le spra­chen Frau Mile­na Suva­jac und Herr Mar­vin Eschen­bach, bei­de ehem. Aus­zu­bil­den­de zu Fach­in­for­ma­ti­kern FR Anwen­dungs­ent­wick­lung. Sie resü­mier­ten die ver­gan­ge­nen Jah­re aus Sicht der Aus­zu­bil­den­den, oft mit einem Augen­zwin­kern ver­se­hen, bevor die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten ihre Zeug­nis­se aus den Hän­den der Klas­sen­lehr­kräf­te erhielten.

Den musi­ka­li­schen Akzent setz­te die Leh­rer­band der Fer­di­nand-Braun-Schu­le, durch die die Fei­er noch ein­mal einen beson­de­ren Cha­rak­ter erhielt.