Hab Mut, steh auf und gehe Deine Stufen zum Erfolg

Fer­di­nand-Braun Schu­le ver­ab­schie­det eine Abitu­ri­en­tin und 23 Abiturienten

Am Beginn der Ver­ab­schie­dungs­fei­er der Absol­ven­ten des Beruf­li­chen Gym­na­si­ums der Fer­di­nand-Braun-Schu­le Ful­da stand ein reli­giö­ser Impuls von Dia­kon Horst Con­ze und dem evan­ge­li­schen Reli­gi­ons­kol­le­gen Sven Enge­brecht.
Die Abitu­ri­en­tin und Abitu­ri­en­ten wur­den ermu­tigt, sich an der bibli­schen Geschich­te vom blin­den Bett­ler Bar­ti­mä­us zu ori­en­tie­ren und Men­schen am Rand der Gesell­schaft bewusst wahr­zu­neh­men und zu unter­stüt­zen. Die Reli­gi­ons­leh­rer for­der­ten ihre ehe­ma­li­gen Schü­ler auf, ande­ren in schwie­ri­gen Situa­tio­nen Mut zu machen und sich nicht von Leis­tung oder Kon­kur­renz, son­dern von Mit­mensch­lich­keit lei­ten zu las­sen. Gleich­zei­tig sol­len sie ihre eige­nen Zie­le, Wer­te und Träu­me im Blick behal­ten und sich nicht von den Erwar­tun­gen ande­rer von ihrem per­sön­li­chen Weg abbrin­gen las­sen. Abschlie­ßend spra­chen sie den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten Got­tes Segen zu und wünsch­ten ihnen Mut, Ori­en­tie­rung und Zuver­sicht für ihren wei­te­ren Lebens­weg.
Nach­dem Schul­lei­te­rin Ober­stu­di­en­di­rek­to­rin Ulri­ke Vog­ler alle Anwe­sen­den auf das Herz­lichs­te begrüß­te, ver­glich sie den Erfolg mit einer Trep­pe, die jeder auf sei­nem eige­nen, manch­mal schwie­ri­gen Weg erklim­men muss, und gra­tu­lier­te den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten zu ihrem erreich­ten Mei­len­stein. Ein beson­de­rer Dank galt den Eltern und allen Unter­stüt­zern, die die Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf die­sem Weg beglei­te­ten und sie lenk­te die Gedan­ken auch auf die­je­ni­gen, die seit dem Beginn im beruf­li­chen Gym­na­si­um einen ande­ren erfolg­rei­chen Lebens­weg ein­ge­schla­gen haben und des­halb nicht mehr Teil der Gemein­schaft sind. Das Abitur wird als höchs­ter schu­li­scher Bil­dungs­ab­schluss und als wich­ti­ge Ein­tritts­kar­te für die Zukunft beschrie­ben, zugleich aber auch als Ver­pflich­tung, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und die eige­nen Fähig­kei­ten sinn­voll ein­zu­set­zen. Die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten wur­den ermu­tigt, auf ihre eige­nen Wer­te und Zie­le zu hören, sich aber auch den Rat erfah­re­ner Men­schen ein­zu­ho­len und die Zusam­men­ar­beit zwi­schen den Gene­ra­tio­nen zu schät­zen. Rück­bli­ckend hob Ulri­ke Vog­ler in ihrer Rede die per­sön­li­che Ent­wick­lung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler wäh­rend der ver­gan­ge­nen drei Jah­re her­vor und wür­dig­te ihren Ein­satz und ihre Rei­fe. Abschlie­ßend wünsch­te sie den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten alles Gute, Got­tes Segen sowie Mut, Weit­blick und Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein für ihren wei­te­ren Lebens­weg und beton­te, dass die Schu­le ihnen auch künf­tig als Ansprech­part­ner offen­steht.
Stu­di­en­di­rek­tor Mar­kus Schmitt, Abtei­lungs­lei­ter des beruf­li­chen Gym­na­si­ums an der Fer­di­nand-Braun Schu­le, gra­tu­lier­te den Abitu­ri­en­tin­nen und Abitu­ri­en­ten zu ihrem Abschluss und beton­te, dass mit dem Ende der Schul­zeit der eigent­li­che Start in einen neu­en Lebens­ab­schnitt beginnt. Er wür­dig­te ihre Leis­tung, die sie durch eigen­stän­di­ges Ler­nen, Aus­dau­er und erfolg­reich bestan­de­ne Prü­fun­gen erbracht haben und hob beson­ders den Wert ihres brei­ten tech­ni­schen und all­ge­mei­nen Wis­sens her­vor. Ange­sichts einer von Künst­li­cher Intel­li­genz und schnel­lem Wan­del gepräg­ten Zukunft ermu­tig­te er die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten, neu­gie­rig zu blei­ben, Feh­ler als Teil des Ler­nens zu akzep­tie­ren und ihre Fähig­keit zum selbst­stän­di­gen Den­ken sowie ihre Mensch­lich­keit als wich­tigs­te Stär­ken zu bewah­ren. Zudem warb er für tech­ni­sche Beru­fe und for­der­te die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten auf, ande­re jun­ge Men­schen für Tech­nik zu begeis­tern. Abschlie­ßend sprach er ihnen Mut für Stu­di­um, Aus­bil­dung und Beruf zu und erin­ner­te sie dar­an, dass lebens­lan­ges Ler­nen und Offen­heit für Ver­än­de­run­gen der Schlüs­sel zu einer erfolg­rei­chen Zukunft sei­en.
Dani­el Voll­mer, der als Ver­tre­ter der Ewald-Voll­mer-Stif­tung die Aus­zeich­nung der bes­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus den jewei­li­gen Schwer­punk­ten über­nahm, gra­tu­lier­te den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten zu ihrem erfolg­rei­chen Abschluss und beton­te, dass die­ser den Beginn eines neu­en Lebens­ab­schnitts mar­kiert. Er ermu­tig­te sie, Ver­än­de­run­gen offen anzu­neh­men, Her­aus­for­de­run­gen als Chan­cen zu sehen und Erfolg durch Ein­satz, Mut, gute Vor­be­rei­tung und Opti­mis­mus anzu­stre­ben. Der erwor­be­ne Abschluss sei eine wich­ti­ge Grund­la­ge für den wei­te­ren beruf­li­chen oder aka­de­mi­schen Weg, auf dem sie auf­bau­en könn­ten. Abschlie­ßend erin­ner­te er an das Enga­ge­ment sei­nes Vaters für Bil­dung und Leis­tung und ver­lieh den Ewald-Voll­mer-Stif­tungs­preis an die bes­ten Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten. Getreu dem Mot­to von Ewald Voll­mer „Leis­tung macht Freu­de“ wur­den fol­gen­de Abitu­ri­en­ten aus­ge­zeich­net und mit einem beacht­li­chen Geld­preis bedacht: Herr Jan Fre­de­rik Hal­ling (Schwer­punkt Maschi­nen­bau­tech­nik) und Herr Leo Mil­ler (Schwer­punkt Prak­ti­sche Infor­ma­tik).
Für die Mit­ar­beit im Schul­sa­ni­täts­dienst wur­den Leo Mil­ler und Jakob Teu­fel aus­ge­zeich­net und erhiel­ten eben­falls eine Urkun­de als Aus­druck des Danks für das beson­de­re Enga­ge­ment.
Für Ihre Unter­stüt­zung bei der Öffent­lich­keits­ar­beit der Fer­di­nand-Braun-Schu­le wur­den Vin­cent Engel und Jakob Teu­fel mit einem Sach­preis und Urkun­de bedacht.
Für beson­de­re Leis­tun­gen im Fach Phy­sik erhiel­ten Jan Fre­de­rik Hal­ling, Leo Mil­ler, Vin­cent Vey und Linus Zieg­ler eine Wür­di­gung durch die Deut­sche Phy­si­ka­li­sche Gesell­schaft.
Ober­stu­di­en­rat Lutz Urner, Tutor des dies­jäh­ri­gen Abschluss­jahr­gan­ges gra­tu­lier­te den Abitu­ri­en­tin­nen und Abitu­ri­en­ten herz­lich zum bestan­de­nen Abitur und wür­dig­te deren Aus­dau­er, ihren Ein­satz und die gemein­sa­men Erleb­nis­se der ver­gan­ge­nen drei Jah­re. In sei­nem Rück­blick erin­ner­te er an die Klas­sen­fahr­ten, Pro­jek­te und vie­le gemein­sa­me Momen­te, die die Schul­zeit präg­ten und den Zusam­men­halt gestärkt haben. Er beton­te, dass Lehr­kräf­te weit mehr als Wis­sens­ver­mitt­ler sind: Sie beglei­ten, för­dern und sehen in ihren Schü­le­rin­nen und Schü­lern das Poten­zi­al für eine erfolg­rei­che und ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te Zukunft. Sein größ­ter Wunsch ist, dass die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten nicht nur beruf­lich erfolg­reich wer­den, son­dern vor allem muti­ge, hilfs­be­rei­te und ver­ant­wor­tungs­vol­le Men­schen, die kri­tisch den­ken, Feh­ler als Chan­ce begrei­fen und sich für ande­re ein­set­zen. Abschlie­ßend wünsch­te er ihnen viel Erfolg auf ihrem wei­te­ren Lebens­weg, dank­ba­re Erin­ne­run­gen an ihre Schul­zeit und Got­tes Segen.
Das abschlie­ßen­de Wort blieb den Abitu­ri­en­ten selbst. Für den Jahr­gang spra­chen Jan Fre­de­rik Hal­ling und Jan-Luca Sla­bon auf sehr humor­vol­le Art den Dank an die Schu­le, den Lehr­kräf­ten, den Eltern und auch den Mit­schü­le­rin­nen und Mit­schü­lern aus. 
Den musi­ka­li­schen Akzent setz­te die Leh­rer­band der Fer­di­nand-Braun-Schu­le, durch die die Fei­er einen beson­de­ren Cha­rak­ter erhielt.