Romantik“ ist überall

Die Ober­stu­fe des Beruf­li­chen Gym­na­si­ums auf Spu­ren­su­che im Film

Roman­tik = lie­be­vol­le Bli­cke bei nächt­li­chem Ker­zen­schein und Musik? Die­ses Bild greift für die Dich­ten­den von vor 200 Jah­ren deut­lich zu kurz. Ihre The­men waren z. B.  Sehn­sucht, Zivi­li­sa­ti­ons­kri­tik, Unbe­haust­heit und Rei­sen. Die lite­ra­ri­sche Epo­che der Roman­tik zeigt sich so als sehr modern und kom­plex, dass sie uns auch heu­te stän­dig begeg­net. Über­all? Ja, eben, sogar im Film. 

Einer genaue­ren Suche gin­gen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Beruf­li­chen Gym­na­si­ums in einem Pro­jekt des Deutsch-Unter­richts nach. Unter dem The­ma „Lite­ra­ri­sche Roman­tik­mo­ti­ve im Film“ tauch­ten die drei Kur­se tief in die Bild- und Sym­bol­welt des 19. Jahr­hun­derts ein.

Der Work­shop wur­de von einem Exper­ten des Deut­schen Film­in­sti­tuts Film­mu­se­um (DFF), Herrn Manu­el Föhl, beglei­tet. Gemein­sam mit dem Ler­nen­den ana­ly­sier­te er, wie z. B. Natur­ver­klä­rung, uner­füll­te Lie­be oder das Unheim­li­che aus der Lite­ra­tur in bekann­ten Fil­men umge­setzt wur­de. Nicht ganz über­ra­schend zeig­ten sich vie­le Aspek­te im Fan­ta­sys­film, aber doch auch in ganz „nor­ma­len“ Fil­men, denen man es ohne Ana­ly­se gar nicht anmerkt, wie prä­gend sie mit lite­ra­ri­scher Roman­tik durch­zo­gen sind. 

Was bleibt? Erstau­nen, Ver­gnü­gen und ein gro­ßer Wissenszuwachs.