Techniker sind nun auch „Bachelor Professional in Technik“

Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Technik verabschiedet

Zum zweiten Mal ist die Verabschiedung der staatlich geprüften Technikerin und Techniker geprägt von Hygiene- und Abstandsmaßnahmen und findet wiederholt in einem kleinen, aber sehr würdigen Rahmen statt.

Herzlich begrüßt Oberstudiendirektorin Ulrike Vogler die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Technik, die ab diesem Jahr als Erste auch den Titel „Bachelor Professional in Technik“ führen dürfen.

Zum Zeitpunkt, als sich die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen für ihre berufliche Weiterbildung entschieden haben, war von der Corona-Krise noch nicht die Rede. Die Schulleiterin ermutigte die neuen Technikerinnen und Techniker, sich die positiven Aspekte der zurückliegenden Zeit in den Vordergrund zu stellen. Neben dem eigenen Erlernen und dem vermehrten Umgang mit digitalen Werkzeugen hat es sich gezeigt, dass gerade das digitale Lernen in der Fachschule für Technik allen einen Vorsprung für die moderne Arbeits- und Unternehmenswelt gebracht hat.

Mit dem Zitat von Jürgen Höller „Das, was Dir Dein Beruf einbringt, hängt davon ab, was Du in Deinem Beruf einbringst“ zeigte Vogler auf, dass die Absolventinnen und Absolventen mit ihrem Besuch der Fachschule für Technik gezeigt haben, dass sie ein Gespür dafür haben, was in ihnen steckt, sie motiviert sind Zeit und Geld in Ihre berufliche Weiterbildung zu investieren, sie Durchhaltevermögen haben und Ihre Ziele bis zum Ende verfolgen können.

Dankbar, die frisch ernannten Technikerinnen und Techniker ein Stück auf Ihrem individuellen Lebensweg begleitet zu haben und mit dem Wunsch, dass sich die Absolventinnen und Absolventen neue Herausforderungen und Meilensteine mit den erworbenen Qualifikationen erschließen können, verabschiedet Vogler die Klassen.

Studiendirektor Hubert Schmitt gratulierte allen ebenfalls zum erfolgreichen Abschluss der Fachschule für Technik an der Ferdinand-Braun-Schule. Mit einem kurzen Rückblick auf die vergangen 3,5 Jahre in Teilzeit bzw. 2 Jahre in Vollzeit zeigte Schmitt die Weiterentwicklung des individuellen Portfolios eines jeden Absolventen auf. Brennen für eine Sache, Selbstdisziplin und autodidaktisches Lernen während der Projektarbeit. Die Steigerung von Selbstbewusstsein, Kritikfähigkeit, Weitsicht und facettenreichere Argumentation sind ebenso ein Ergebnis der Entwicklung. Mit guten Beschäftigungsaussichten auf eine Tätigkeit im mittleren Management attestiert das Technikerzeugnis seinen Inhabern zu Recht eine Reife für die Übernahme von Verantwortung, das Führen von Mitarbeitern, den sensiblen Umgang mit ökonomischen und ökologischen Ressourcen und die Reife für eine kritische, politische Teilhabe an der Gestaltung unserer Gesellschaft.

Als Entschädigung für die nicht durchführbare große Verabschiedungsfeier und als Impuls, um sich mit neuzeitlichen Problemen wie z.B. die Erweiterung der Grundrechte auseinanderzusetzten, überreichte Hubert Schmitt jedem Absolventen mit seinem Zeugnis das Büchlein „Jeder Mensch“ von Ferdinand von Schirach.

Es folgte die Auszeichnung der Jahrgangsbesten; folgende Absolventinnen und Absolventen wurden für ihren besten Notendurchschnitt geehrt: Pia Oswald (Karosserie- und Fahrzeugtechnik Vollzeit), Lukas Hahn (Maschinentechnik Vollzeit), Justin Simon (Elektrotechnik Vollzeit), David Aschenbrücker und Christian Trapp (Maschinentechnik Teilzeit), Stefan Dziadek (Elektrotechnik Teilzeit).

Nachdem die Absolventen der Maschinentechnik Christian Trapp (07TTM) und Jonas Erb (04TVM) die vergangenen Jahre aus Sicht der Studierenden augenzwinkernd resümiert hatten, konnten die Zeugnisse aus den Händen der Klassenlehrer Oberstudienrat Thorsten Farnung (Karosserie- und Fahrzeugtechnik), Studienrat André Möller (Maschinentechnik VZ), Oberstudienrat Jörg Abel (Elektrotechnik VZ und TZ) und Studienrat Christoph Ruppel (Maschinentechnik TZ) in Empfang genommen werden.