Workshop „Europa-Café“ an der Ferdinand-Braun-Schule

Ler­nen­de des beruf­li­chen Gym­na­si­ums dis­ku­tie­ren mit Fach­leu­ten über Euro­pa

Ganz im Zei­chen der kom­men­den Euro­pa­wahl am 26. Mai 2019 stand der an der Fer­di­nand-Braun-Schu­le durch­ge­führ­te Work­shop „Euro­pa-Café“. Doch nicht Poli­ti­ker oder Par­tei­en bestimm­ten das Gesche­hen, son­dern Ful­da­er Bür­ge­rin­nen und Bür­ger mit Ler­nen­den des beruf­li­chen Gym­na­si­ums. Die sach­kun­di­gen Gesprächs­part­ner an den Tischen kom­men aus den Berei­chen Wirt­schaft, Medi­en bzw. Ver­bän­den. Der Ein­la­dung waren Maria Cam­pu­za­no (Hoch­schu­le Ful­da), Dr. Chris­ti­an Geb­hardt (Prä­si­dent IHK Ful­da, Steu­er- und Wirt­schafts­be­ra­ter), Tho­mas Gut­ber­let (Geschäfts­füh­rer tegut), Lea-Marie Klä­se­ner (Ful­da­er Zei­tung), Prof. Peter Nie­haus (Mana­ger, Stadt­bau­rat i.R.), Hen­rik Schmitt (Fil­me­ma­cher) und Ricar­da Stein­bach (Geschäfts­füh­re­rin Gesell­schaft für bedroh­te Völ­ker) gefolgt.

Nach der Begrü­ßung durch die stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­te­rin der Fer­di­nand-Braun-Schu­le Ful­da, Frau Ulri­ke Vog­ler und einer kur­zen Vor­stel­lungs­run­de der Gesprächs­part­ner ging es dann gleich los. In sie­ben Tisch­grup­pen mit je elf Per­so­nen erör­ter­ten und dis­ku­tier­ten die Teil­neh­mer Fra­gen zur Euro­päi­schen Uni­on. Dabei ging es natür­lich auch um die Euro­pa­wahl, den Bre­x­it sowie den EURO. Dane­ben aber auch um vie­le ande­re Aspek­te Euro­pas. Die Gesprächs­part­ner gaben viel­fäl­ti­ge Impul­se, sodass auf­grund der unter­schied­li­chen beruf­li­chen Arbeits­zu­sam­men­hän­ge, der sehr per­sön­li­chen Erfah­run­gen und der ver­schie­de­nen Sicht­wei­sen leb­haf­te und inter­es­san­te Gesprä­che mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern ent­stan­den. Nach jeweils 20 Minu­ten wech­sel­ten die Grup­pen ins­ge­samt drei­mal zu einem ande­ren Gesprächs­part­ner. In einer Abschluss­run­de stell­ten sowohl die Exper­ten als auch ein­zel­ne Schü­ler ihre jewei­li­gen Erkennt­nis­se aus den Gesprä­chen vor und zogen ein per­sön­li­ches Fazit. Dabei zeig­te sich sehr ein­drucks­voll, wie facet­ten­reich und erfolg­reich die Ver­an­stal­tung ver­lau­fen ist. Alle kön­nen für sich per­sön­lich etwas mit­neh­men und die Ein­sicht wäh­len zu gehen, ist gewach­sen. Ins­be­son­de­re die Bedeu­tung eines geein­ten Euro­pas für ein fried­li­ches Zusam­men­le­ben wur­de gefes­tigt.

Mode­riert und orga­ni­siert wur­de die Ver­an­stal­tung von den Klaus Becker und Micha­el Schmitt, die Begrün­der einer par­tei­un­ab­hän­gi­gen bür­ger­schaft­li­chen Initia­ti­ve, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Men­schen zu moti­vie­ren, zur Wahl zu gehen. Die­ses Ziel wur­de sicher­lich erreicht, wobei nicht alle erst durch die­sen Work­shop über­zeugt wer­den muss­ten.  

Mit der Ver­ab­schie­dung durch den Abtei­lungs­lei­ter Gün­ter Stre­litz ende­te die kurz­wei­lig und inter­es­sant gestal­te­te Ver­an­stal­tung.