Studenten optimieren den Bierverkauf

Tech­ni­ker der Fer­di­nand-Braun-Schu­le haben eine in die Jah­re gekom­me­ne Pro­duk­ti­ons­an­la­ge der Pri­vat­braue­rei »Kar­me­li­ter-Bräu« in Bad Neu­stadt-Salz auf Vor­der­mann gebracht. Damit sor­gen sie für einen effi­zi­en­ten Bier­ver­kauf durch Auto­ma­ti­sie­rungs-tech­nik.

Tra­di­ti­on wird groß­ge­schrie­ben im Braue­rei­ge­wer­be. Doch Tra­di­ti­on als Kon­zept ist nicht in jeder Hin­sicht trag­fä­hig, dann näm­lich, wenn es um Tech­nik geht. So konn­te eine Pro­jekt­ar­beit von drei Stu­die­ren­den an der Fach­schu­le für Tech­nik der Fer­di­nand-Braun-Schu­le eine in die Jah­re gekom­me­ne Pro­duk­ti­ons­an­la­ge auf Vor­der­mann brin­gen, mit der Fla­schen in Trans­port­be­häl­ter gesetzt wer­den.
Niclas Block, Bene­dikt Mül­ler und Patrick Roth wen­de­ten ihr erwor­be­nes Fach­wis­sen auf kon­kre­te Auf­ga­ben­stel­lun­gen von Indus­trie und Hand­werk an. Die drei Stu­die­ren­den mit dem Schwer­punkt Ener­gie­tech­nik und Pro­zess­au­to­ma­ti­sie­rung hat­ten sich ein inter­es­san­tes Pro­jekt in der Pri­vat­braue­rei „Kar­me­li­ter-Bräu“ in Bad Neu­stadt-Salz aus­ge­sucht. Es han­delt sich dabei um eine der ältes­ten Braue­rei­en Bay­erns. Bis ins frü­he Mit­tel­al­ter rei­chen die Wur­zeln des gleich­na­mi­gen Klos­ters zurück.
Die Anla­ge zum Ein­set­zen der abge­füll­ten Fla­schen in einen Kas­ten oder einen Kar­ton war in die Jah­re gekom­men und konn­te den heu­ti­gen Ansprü­chen nicht mehr gerecht wer­den. Durch ein so genann­tes Retro­fit, moder­ni­sier­ten die ange­hen­den staat­lich geprüf­ten Tech­ni­ker die Anla­ge, damit konn­te nicht nur das Pro­duk­ti­ons­vo­lu­men und die Ener­gie­ef­fi­zi­enz stei­gert wer­den, son­dern es wer­den nun auch alle aktu­el­len Anfor­de­run­gen bezüg­lich der Arbeits­si­cher­heit erfüllt. Die neue pro­gram­mier­ba­re Steue­rung mit Fre­quenz­um­rich­ter erlaubt einen bes­se­ren Bedien­kom­fort und mehr Fle­xi­bi­li­tät durch zusätz­li­che Betriebs­ar­ten bei gerin­ge­ren Ener­gie­kos­ten.
Brau­meis­ter Flo­ri­an Johan­nes ist von der Leis­tung der drei jun­gen Män­ner begeis­tert. Im Ver­gleich zu einer Neu-Inves­ti­ti­on sei es nicht nur finan­zi­ell, son­dern auch öko­lo­gisch sinn­voll, eine bewähr­te Anla­ge tech­nisch auf Vor­der­mann zu brin­gen.
So opti­miert kann auch wei­ter­hin das gute Kar­me­li­ter-Bräu an die Kon­su­men­ten gelan­gen.